DAS RICHTIGE MATERIAL DER NEUEN UHR

Wer auf der Suche nach einer neuen Armbanduhr ist, möchte diese in aller Regel möglichst lange tragen. Kratzer oder gar ein Glasbruch sind ärgerliche Erscheinungen, die den Spaß am neuen Zeitmesser schnell verderben können. Mit dem richtigen Material lassen sich solche unschönen Erlebnisse jedoch in aller Regel vermeiden.
 
 
Edelstahl - klassisch, aber auch anfällig
 
Viele Uhren aus dem niedrigen und mittleren Preissegment kommen mit einem klassischen Edelstahlgehäuse daher. Die Verwendung dieses Werkstoffs kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Für einfache Alltagsuhren, die keinen größeren Belastungen ausgesetzt sind, eignet sich Edelstahl nach wie vor gut und stellt eine preisgünstige Alternative zu hochwertigeren Materialien dar. Hinsichtlich der Haltbarkeit und Hautverträglichkeit steht Edelstahl jedoch hinter Zeitmessern aus Titan und Keramik zurück.
 
 
Titan - robust und hautfreundlich
 
Titan sieht edel aus, ist extrem robust und zeichnet sich durch eine große Hautfreundlichkeit aus. Überdies ist Titan bei gleichem Volumen mehr als 40 Prozent leichter als Edelstahl. Wenn Sie den Kauf einer neuen Uhr planen sind Sie daher gut beraten, sich das Angebot der Chronografen aus diesem Werkstoff gründlich anzuschauen. Neben dem reinen Gehäuse sollte bei einer guten Uhr auch das Armband beziehungsweise (bei Modellen mit Lederarmband) die Schließe aus Titan bestehen. Uhren aus Titan sehen oft auch nach vielen Jahren noch aus wie am ersten Tag. Und wenn Sie doch einmal einen kleinen Kratzer im Titan-Gehäuse feststellen sollten, hilft zumeist ein einfacher Trick: Nehmen Sie die blaue Seite eines Radiergummis und fahren Sie unter leichtem Druck über den Kratzer. Dieser verschwindet fast immer recht schnell und ohne Spuren.
 
 
Uhren aus Keramik - für gehobene Ansprüche
 
Ebenso wie Titan überzeugt auch Keramik durch eine hohe Resistenz gegen Kratzer sowie Schlagschäden und kann ebenfalls bedenkenlos von den meisten Allergikern getragen werden. Manche Hersteller sind inzwischen sogar in der Lage, Keramikuhren mit einem sogenannten Monoblockgehäuse herzustellen. Bei diesen hochwertigen Chronografen besteht der gesamte Körper der Uhr aus Keramik. Ein weiterer Vorteil von Keramikuhren ist ihr angenehmer Tragekomfort. So nimmt Keramik schnell die Hauttemperatur an und trägt in Verbindung mit dem geringen Gewicht dazu bei, dass die Uhr am Handgelenk kaum zu spüren ist. Wegen ihres verhältnismäßig hohen Preises sind Uhren aus Keramik vor allem für gehobene Ansprüche gedacht.